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Gemeindepräsidentin sein bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, Menschen zusammenzubringen und Lösungen für die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten.

Das Amt der Gemeindepräsidentin ist als Teilzeitamt ausgestaltet – und das ist richtig so. Es ermöglicht, neben dem politischen Engagement weiterhin im Berufsleben zu stehen, den Kontakt zum Alltag nicht zu verlieren und die Herausforderungen von Arbeitnehmenden, Familien, Vereinen und Unternehmen aus eigener Erfahrung zu kennen. Genau diese Praxisnähe ist für mich eine wichtige Stärke einer modernen Gemeindeführung.

Umso mehr erstaunt mich die aktuelle Diskussion. 

Die GLP schickt mit mir eine Kandidatin ins Rennen, die beruflich, politisch und gesellschaftlich engagiert ist, Führungserfahrung mitbringt und gut vernetzt ist.  Trotzdem wird meine Berufstätigkeit plötzlich zum Thema gemacht.

Gleichzeitig scheint es kaum eine Rolle zu spielen, dass die FDP einen Kandidaten präsentiert, der selbst offen sagt, keine Erfahrung in der Gemeindepolitik zu haben, politisch wenig vernetzt ist und aktuell nicht im Berufsleben steht.

Nach welchen Massstäben werden Kandidierende eigentlich beurteilt? Wäre eine Frau Hausfrau, würde man ihr vermutlich mangelnde Berufserfahrung für das Amt vorwerfen. Ist sie berufstätig, wird ihr die Berufstätigkeit als Nachteil ausgelegt. Offenbar gelten noch immer nicht für alle dieselben Kriterien. Für mich sollten jedoch nicht Rollenbilder oder Vorurteile entscheidend sein.

Massgebend sind Erfahrung, Führungskompetenz, Engagement, Vernetzung und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.

Ich bringe diese Voraussetzungen mit. Seit vielen Jahren engagiere ich mich beruflich, politisch und gesellschaftlich, kenne die Abläufe einer Gemeinde und bin mit Behörden, Parteien und Organisationen gut vernetzt. Meine beruflichen und politischen Aufgaben kann ich erfolgreich miteinander verbinden – zum Nutzen unserer Gemeinde.

Darum kandidiere ich: mit Erfahrung, Bodenhaftung und dem festen Willen, unsere Gemeinde verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen.

Ihre Claudia Hollenstein

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